Tour

Base Camp Rescue Team im Einsatz

Talblick

Nachdem wir Jan für einige Nächte im Hotel Klein Matterhorn untergebracht hatten, fuhren Walter und ich nach Herbriggen ins Hotel Bergfreund zu Rosie, um dort zwei Nächte zu verbringen.  

Die nächsten zwei Tage sollten dazu dienen, mein mittlerweile dickes Knie wieder halbwegs auf Normalgröße zu bringen, damit ich von Donnerstag auf Freitag mit Walter auf die Weishornhütte gehen könnte. Samstag wollten Jan und ich dann die anderen drei auf der Monte Rosa Hütte empfangen. So der Plan für die nächsten Tage.

Nach einer entspannten Nacht begann der Mittwoch mit einem leckeren und reichhaltigen Frühstück. Unser Tagesziel für heute sollte eine verlassene Alpe oberhalb von Herbriggen sein. Für die knapp 300 hm, die zu bewältigen waren, veranschlagten Walter und ich knapp 90 Minuten. Der Weg entpuppte sich als ein sehr wenig begangener oder evtl. auch aufgegebener Wanderweg. Es war ziemlich steil, teilweise steiler als der Weg zum Breithorn und ziemlich zugewuchert war er auch noch. Trotzdem kamen wir nach knapp 70 Minuten auf der verlassenen Alpe an und wurden mit einem tollen Rundumblick ins Tal belohnt.

Nachdem wir die Mittagssonne dort oben genossen hatten, ging es wieder hinab ins Tal und zu Rosie. Den Nachmittag „chillten“ wir ein wenig.

Als Walter und ich gegen 19 Uhr beim äußerst leckeren und reichhaltigen Abendessen saßen, klingelte mein Handy. Etwas überrascht ging ich dran, es waren die Jungs, die eigentlich ohne Handyempfang auf der Rifugio Quintino Sella ein sollten. Es stellte sich heraus, dass Andreszy mittlerweile auch krank geworden war und Fieber hatte. Also war für die drei nach der Polluxbesteigung Schluss. Plan war jetzt, dass die drei am nächsten Tag nach Gressoney abstiegen und ich sie dort abhole. Also am nächsten Tag ins Auto geschwungen und die 400 km über den Großen San Bernadino ins Aostatal nach Gressoney und die drei einsammeln. Nach knapp neun Stunde Fahrt trafen wir wieder in Herbriggen bei Rosie ein. Dort kamen die drei für eine Nacht unter. Irgendwie stand unsere Tour nicht unter einem guten Stern.

Mal sehen, wie es weitergeht? :?

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